• andreas-vetsch

Trainingslager Budapest

Am 23.8. reiste ich zusammen mit 6 weiteren Greco Nationalkader Athleten und Nationaltrainer Alfred Ter- Mrktchyan nach Budapest in ein 10 tägiges Trainingslager.

Aufgrund von Corona mussten wir uns alle kurz vor der Abreise einem Corona-Test unterziehen. Da dieser bei allen von uns Negativ ausfiel, durften wir alle zum Lehrgang mit der ungarischen Nationalmannschaft in Budapest antreten.

Am Sonntag Mittag landeten wir in Budapest, bezogen unsere Zimmer im Hotel und richteten uns ein. Dann standen am Montag die ersten beiden Mattentrainings auf dem Programm, welche einen äusserst knackigen Wochenstart bildeten!

Da die Ungaren einen etwas anderen Trainingsplan verfolgen als was wir uns normal gewohnt sind, stand am Dienstag nur ein Training auf dem Programm, nämlich das obligate Langhanteltraining.

Am Mittwochmorgen absolvierten wir ein Lauftraining, bevor am Nachmittag ein Mattentraining auf dem Programm stand. Dieses wurde jedoch abgesagt, da wir nochmal einen Corona-Test machen mussten. Die Ergebnisse kamen leider später als erhofft, was uns auch am Donnerstag davon abhielt normal zu trainieren, weshalb wir eine alternative Trainingseinheit im freien absolvierten.

Da alle Ringer einen negativen Corona Befund erhielten, durften wir am Freitag wieder in den Trainingsalltag einsteigen. Zum Wochenabschluss gab es noch zwei sehr intensive Kampftrainings.

Die Woche rundeten wir mit einem Krafttraining am Samstagvormittag ab, bevor es ins wohlverdiente Wochenende ging.

Leider blieb das besichtigen von Sehenswürdigkeiten der Stadt am Wochenende Aufgrund von Corona aus, da wir keine unnötigen Risiken eingehen wollten.

Die zweite Woche wurde auch wieder mit zwei Mattentrainings gestartet. Der Schwerpunkt lag hierbei vor allem auf dem Bodenkampf, doch auch einige Minuten Standkampf durften nicht fehlen.

Am Dienstag Vormittag hatten wir frei um uns von den Strapazen des Vortags zu erholen, damit wir frisch waren für das Krafttraining am Abend.

Der letzte Trainingstag in Budapest war keineswegs ein ausklingen des Lehrgangs, als vielmehr ein Schlussfeuerwerk. Ein letztes Mal standen zwei hochintensive Mattentrainings mit vielen Kampfminuten auf dem Programm.


Nach diesem zehntägigen Trainingslehrgang in Ungarn ziehe ich ein durchzogenes Fazit. Obwohl ich während dem Lockdown in der Schweiz viel an meiner Physis und Kondition gearbeitet habe, bin ich mit meinen Leistungen auf der Matte noch nicht zufrieden. Ich werde noch mehr Trainingslager und Matteneinheiten brauchen, um wieder das Feingefühl, das Timing und die ringerische Kondition zu erreichen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp zu Hause reise ich jedoch bereits nächste Woche weiter nach Heidelberg, wo ich erneut eine Woche Zeit habe mit hochwertigen Sparringspartnern meine Defizite auszumerzen.






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